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Unsere heutige Zeit ist geprägt von Gegensätzen, auch und gerade in puncto Ernährung. Dem totalen Überfluss steht Hunger gegenüber. Fettleibigkeit, Diabetes und andere Wohlstandskrankheiten gehen mit zuerst genanntem einher. Diese im Prinzip hart erkämpften Krankheiten versuchen wir heute zu bekämpfen. Ziel ist es, das Leben als solches gesund und lange zu leben. Zucker als wesentlicher Bestandteil unseres Lebensstils spielt dabei im positiven, wie im negativen Sinne eine große Rolle. Zuckerersatzstoffe, beziehungsweise Süßungsmittel sind schon lange bekannt. Xylit spielt dabei vom Bekanntheitsgrad eher eine untergeordnete Rolle. Gerade wegen der bemerkenswerten Eigenschaften des Xylit ist dies umso erstaunlicher. Diesem fehlenden Bekanntheitsgrad soll folgend auf den Grund gegangen werden und dabei dieser Wunderstoff Xylit näher beleuchtet werden. Ist Xylit die Alternative mit der sich das süße Leben weiterhin süß und sorgenfrei genießen lässt?

 

Xylit – zu teuer als Alternative?

 

Zucker, also Saccharose, ist heute omnipräsent und sehr billig zu haben. Ob Nahrung oder Getränke, überall ist er enthalten. Xylit dagegen ist im Verhältnis teuer. Doch warum ist das so? Und ist der Preis gerechtfertigt? Diesen Fragen wollen wir nachgehen.

Daran, dass Xylit vielleicht gerade erst entdeckt wurde, kann es nicht liegen. Xylit wurde bereits am Ende des 19. Jahrhunderts entdeckt. Xylit ist ein natürlicher Zuckeralkohol, der sich in vielen Gemüsen, wie zum Beispiel Blumenkohl, in einigen Früchten, wie beispielsweise Erdbeeren, Pflaumen, Himbeeren, aber auch in der Rinde bestimmter Baumarten, wie Birke und Buche, befindet. Wegen seiner hauptsächlichen Gewinnung aus der Rinde der Birke, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, wird Xylit auch Birkenzucker genannt. Dies aber nur als kleiner Exkurs. Die Frage, warum dieser natürliche Rohstoff, dem so tolle Eigenschaften nachgesagt werden, auf die wir nachher selbstredend noch eingehen werden, so teuer ist, ist im Kern mit dem Vorkommen und der Gewinnung von Xylit erklärt. In den genannten Gemüsesorten und Früchten kommt Xylit nämlich lediglich mit einem Anteil von unter einem Prozent in der Trockenmasse vor. Die Mengen, die notwendig sind, um Xylit aus diesen natürlichen Rohstoffen zu gewinnen, kann man sich in etwa vorstellen. Daher wird Xylit hauptsächlich aus Birkenholz und anderen Harthölzern sowie aus landwirtschaftlichen Reststoffen wie Stroh oder Maiskolbenresten gewonnen. Auch, wenn das Vorkommen von Xylit hier höher ist, rein prozentual gesehen, ist die industrielle Herstellung nicht minder aufwendig, was ein weiterer Faktor bei der wortwörtlichen Preisfrage ist. Die industrielle Herstellung von Xylit erfolgt nämlich nicht direkt aus der Birkenrinde, wie der Zweitname unseres Xylit, Birkenzucker, vermuten lässt. Xylit liegen Xylanen, also Holzgummi, der genannten Grundstoffe zugrunde. Aus diesen Xylanen wird mittels hoher Temperaturen und Zugabe von Schwefelsäure sowie Natronlauge Xylose extrahiert. Diese wird dann unter hohem Druck zu Xylit. Letztlich führt dieses aufwendige Verfahren zu dem doch recht hohen Preis von Xylit.

 

Ist Xylit seinen Preis wert?

 

Letztlich richtet sich vieles in der heutigen Zeit nach der Preis- Leistungsfrage. Dieser soll sich natürlich auch das Xylit stellen. Wie steht es mit Xylit im Verhältnis zum günstigen überall verfügbaren Zucker? Worin sind sich beide Stoffe gleich und worin liegt eine Überlegenheit?

Zunächst muss festgestellt werden, dass Xylit einen fast identischen Geschmack wie der normale Zucker hat. Dies ist ja nicht ganz unerheblich, will man Xylit in der Küche als Ersatz nutzen. Wer in diesem Zusammenhang liest, dass Xylit einen minzigen Beigeschmack habe, dem sei gesagt, dass dies heutzutage nicht mehr der Fall ist. Auch die Süßkraft des Xylit ist der  der Saccharose nahezu gleich. Man spricht hier von etwa 98 Prozent. Unter diesen Gesichtspunkten ist das Xylit der normalen Saccharose also ebenbürtig, was natürlich den höheren Preis für den Verbraucher wohl noch nicht rechtfertigen dürfte.

Die Vorteile des Xylit

 

Die Vorteile von Xylit im Verhältnis zur Saccharose werden dann zuerst deutlich, wenn man mal einen Blick auf den physiologischen Brennwert des Xylit werfen. Dieser beläuft sich auf 10 kJ/g, was 2,4 kcal/g ausmacht. Damit hat Xylit einen um 40 Prozent geringeren Brennwert als normale Saccharose. Und da der Stoffwechselweg in unseren Körpern nicht ohne Insulin abläuft, liegt hier ein damit verbundener weiterer Vorteil des Xylit. Xylit verursacht nämlich lediglich einen Insulinwert von 50 pmol/L, während es bei normaler Saccharose 110 pmol/L sind. Damit wird der Blutzucker- und Insulinspiegel durch Saccharose wesentlich höher beeinflusst, als durch Xylit. Gerade bei Diabetes mellitus hat Xylit daher einen großen Vorteil.

 

Positive Wirkung von Xylit auf Zähne

 

Bleiben wir in der Medizin, um auf einen weiteren positiven Aspekt des Xylit einzugehen. Die Wirkung von Zucker, also Saccharose, auf unsere Zähne ist hinlänglich bekannt. Zucker verstärkt Karies und ist schädlich für unsere Zähne. Nicht so Xylit. In mindestens zwei klinischen Studien, die bekannt wurden als Turku-Studien oder Turku-Zuckerstudien, wurde die bemerkenswerte Reduktion von Karies durch Xylit belegt. Dabei belief sich die Aufnahme von Zucker, also Saccharose, Fructose und Xylit, auf 50 bis 67 Gramm pro Tag. Bei den Probanden, die Xylit zu sich nahmen, wurde eine Reduktion der Karies um etwa 85 Prozent festgestellt. Xylit fördert also Karies nicht nur nicht in dem Maße wie Saccharose, nein, Xylit kann sogar zur Mundhygiene eingesetzt werden. Dies rührt daher, dass die kariogenen Bakterien das Xylit nicht verstoffwechseln können. Das führt dazu, dass diese Bakterien absterben. Um diesen Effekt zu erzielen, wurde Xylit in einer Menge von fünf bis zehn Gramm pro Tag verabreicht. Die Aufnahme dieser Menge kann durch Kaugummi oder Lutschbonbons erfolgen.

 

Nachteile von Xylit im Vergleich zu Saccharose

 

Die Nachteile von Xylit im Vergleich zur normalen Saccharose sollen natürlich nicht unerwähnt bleiben. So karamellisiert Xylit erst, wenn es länger auf über 200 Grad erhitzt wird. Saccharose hingegen beginnt diesen Prozess bereits ab etwa 140 Grad. Möchte man diesen Effekt hervorrufen, benötigt man bei Xylit also einen höheren Energieeinsatz.

Weiterhin kann die Einnahme von Xylit abführend wirken. Das liegt daran, dass Xylit im Dünndarm nur langsam und nicht ganz vollständig aufgenommen wird. Hier kann es dann bei einer Einnahme von 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zu einer abführenden Wirkung kommen. Allerdings wurden in Studien auch Mengen von 200 Gramm Xylit am Tag problemlos vertragen. Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang ist, da Xylit auch in körpereigener Stoff ist, gewöhnt sich unser Organismus an Xylit und bei regelmäßiger Einnahme verschwinden die abführenden Symptome nach drei bis vier Wochen.

 

Xylit – Die Alternative

 

Betrachtet man nun die oben dargelegten Eigenschaften, so lässt sich doch konstatieren, dass Xylit seinen Preis durchaus wert sein kann. Dies natürlich immer vor dem Hintergrund, dass man mit einem Zucker diese Nebeneffekte erzielen will. Im Sinne einer gesünderen Ernährung kann man Xylit wohl auf jeden Fall heranziehen.

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Was sind eigentlich  Zahnimplantate?

Fehlen einem Patienten in seiner Gebissreihe ein oder mehrere Zähne, dann kann er diese mit künstlichen Zahnimplantaten ausgleichen. Das Implantat ist dabei ein Steckling, der in den Kieferknochen eingesetzt wird und mit diesem innerhalb von 3- 6 Monaten verwächst und somit eine äußerst belastbare Trägereinheit entsteht. Das Implantat wird somit zu einer Art künstlicher Zahnwurzel. Meist handelt es sich bei  Zahnimplantaten um Schraubgewinde, auf die der künstliche Zahn als Aufsatz eingefasst wird.

 

Zahnimplantate in der Entwicklung

Die zahnärztliche Implantologie ist eine vergleichsweise alte medizinische Wissenschaft. Es gibt Schädelfunde die belegen, dass bereits vor 2000-3000 Jahren versucht wurde, ausgefallene Zähne direkt im Kiefer zu ersetzten. Neben Quarz wurden Elfenbein, Holz, Eisen und andere Materialien für Zahnimplantate verwendet, ohne aber dass in diesem Frühstadium der Implantologie echte Erfolge erreicht werden konnten.

Die moderne Ära der Implantologie und somit der Zahnimplantate begann Ende der 60er Jahre, als die Bio Komptabilität von Titan Oberflächen durch den schwedischen Forscher Per-Ingvar Brånemark entdeckt wurde. Nun gab es erstmalig ein körper-verträgliches Material für Zahnimplantate. Titan ist dabei nicht der einzige Grundstoff, der sich für Implantate eignet, allerdings hat sich Titan gegenüber allen Implantmaterialien mittlerweile durchgesetzt, da die Verbindung des Titans mit dem Knochen am zuverlässigsten funktioniert.

Während Anfang der 80er Jahre nur ca. 2,5% der deutschen Zahnärzte Zahnimplantate einsetzten, ist die Zahl mittlerweile deutlich auf 8-12% der ca. 60.000 bundesdeutschen Zahnärzte gestiegen. Viele Zahnärzte arbeiten bei der Implantologie interdisziplinär mit Fachärzten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie zusammen, wobei diese meist den chirurgischen Teil übernehmen.

 

Zahnimplantate in der Praxis: Beispiel Zahnklinik Jung

Zahnimplantate erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit bei den Patienten. Tatsächlich ist die Festigkeit des Implantats sowie der Tragekomfort anderen Formen des Zahnersatzes deutlich überlegen.

Mit der Zunahme der Nachfrage nach Zahnimplantaten stieg wie wir gesehen haben, auch das Angebot implantierender Zahnärzte. Parallel dazu haben sich auch Zahnärzte im östlichen Europa, wie Polen, Ungarn und Tschechien auf deutsche Patienten spezialisiert, denen Implantate zu günstigeren Konditionen als in Deutschland üblich angeboten werden. Immer wieder hört man allerdings von Klagen, dass die Behandlung im Ausland den deutschen Qualitätsstandarts nicht genügt hat und die Patienten nachher zum Teil mit schweren gesundheitlichen Problemen und teurer Nachbehandlung zu tun haben.

Es ist daher immer ratsam, auf einen erfahren Implantologen zusetzten, der in Deutschland nach den hier geltenden Hygiene- und Behandlunsgstandarts arbeitet.

Ein gutes Beispiel für erfahrene und erfolgreiche Zahn-Implantologie ist die Zahnklinik Jung in Pfungstadt bei Frankfurt am Main. In der Zahnklinik wurden bereits über 15.000 erfolgreiche Zahnimplantat-Operationen durchgeführt, was sie zu einer der führen Kliniken für Zahn-Implantologie in Deutschland macht.

In der Zahnklinik Jung wird dabei momentan auch ein neues Verfahren der Diagnose eingesetzt, das die Implantologie noch sicherer macht: Anhand von dreidimensionalen Aufnahmen des Kiefers kann das Zahnimplantat noch genauer eingelegt werden, Verletzungen von Nerven oder Blutgefäßen werden ausgeschlossen und die Implantologie-Therapie wird noch besser überwacht.

Der Vorteil einer Zahnklinik ist ebenso das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachbereiche an einem Ort, was die Behandlung vor allem für den Patienten leichter und umstandsloser macht.

 

 

 

 

Freunde fragen mich, warum ich nicht wie sie selbst einen Haus-Zahnarzt mit eigener Praxis oder einer Gemeinschaftspraxis besuche, sondern seit Jahren Patient in einer Zahnklink, nämlich Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt bin.

Zahnkliniken sind interdisziplinär

Es war eigentlich ein Zufall, der mich das erste Mal in eine Zahnklinik geführt hat und hatte mit meiner Behandlung zu tun.

Ich benötigte nämlich neben der normalen zahnärztlichen Behandlung auch einen Implantologen sowie einen Facharzt für Kieferknochenaufbau. Beides wurde aber von meinem bisherigen Zahnarzt nicht angeboten und er wollte mich an Kollegen überweisen, die ebenfalls jeder eine eigene Praxis haben. Mir war aber die Idee, dass ich von drei unterschiedlichen Ärzten ohne echte Verbindung zueinander behandelt werde, nicht ganz geheuer. Da geht doch viel an Kommunikation zwischen den behandelnden Ärzten verloren. Auch die langen Wege, die ich zurückzulegen hatte, waren mir ein Graus. Ich wollte eine Zahnbehandlung möglichst aus einer Hand und habe mich daher nach einer Zahnklinik umgeschaut. So bin ich auf die Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt gestoßen, die nicht weit weg von meinem Zuhause ist.

Erfahrung in der Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt

Natürlich stehen auch in der Zahnklinik nicht die zwei anderen Ärzte daneben, während der Dritte mich behandelt, aber die Kommunikation zwischen Ärzten die in der gleichen Klinik beschäftigt sind, ist eben doch eine viel bessere, das konnte ich gleich deutlich bemerken. Der weitere Vorteil ist, dass man seine Termine alle am selben Ort wahrnehmen kann und somit ist es ein Weg von Zuhause und nicht drei unterschiedliche.

Die Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt hat mich dann aber auch beeindruckt, weil sich alle mich behandelnden Ärzte sehr viel Zeit gelassen haben um mir Therapie und Behandlung ausführlich zu erklären. Ich wurde auch darauf angesprochen, ob ich sehr schmerzempfindlich bin und Angst vor der Behandlung habe. Beides habe ich bejaht und es wurde wirklich viel Rücksicht darauf genommen. Die gesamte zahnmedizinische Apparatur und die Behandlungszimmer waren neu, sauber und machten einen hochprofessionellen Eindruck auf mich. Ich habe mich wirklich gut aufgehoben gefühlt und das war der Grund für meine Entscheidung, mich von da an nur noch in der Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt behandeln zu lassen.

Aus einem Situationsbericht namens „Mundgesundheit“ den Zahnmediziner des Universitätsklinikums Greifswald für das Robert-Koch-Institut erstellt haben, geht hervor, dass weniger als ein Prozent der erwachsenen Deutschen ein kariesfreies Gebiss haben.

Aktuelle Studien belegen jedoch, dass drei Viertel aller Deutschen ein gutes Mundpflegeverhalten haben und auch regelmäßig einen Zahnarzt zu Kontrolluntersuchungen aufsuchen. Und wenn nötig, auch Zahnimplantate fördern. Störungen der Mundgesundheit sind vielschichtige Prozesse und haben häufig mehrere Ursachen.

Die Lebensweise ist ausschlaggebend dafür, dass ein Teil der Zähne, oftmals schon im Kindesalter geschädigt wird. Bei Erwachsenen und Senioren wurde im Jahr 2005 erstmals eine rückläufige Verbreitung von Karies und Zahnverlust verzeichnet.

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen zeigten sich dem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen in der Zahngesundheit.

Einer der häufigsten Infektionskrankheiten ist nicht etwa irgend eine Geschlechtskrankheit, sondern tatsächlich Karies. Fast jeder hat es ein Mal in seinem Leben gehabt.

Wie alle Infektionskrankheiten wird auch diese von Bakterien ausgelöst. Sie siedeln sich vor allem auf dem Zahnschmelz an und schädigen ihn durch ihre saueren Ausscheidungen. Wird dies nicht behaltet, so frist sich die Karies durch den Zahnschmelz bis auf den Zahnner hinunter und kann zum Verlust des Zahns führen.

Bemerkbar machen tut sich der Befall durch eine helle bräunliche Stellen auf dem Zahn, die im Laufe der Zeit immer dunkler werden können und sehr schmerzhaft werden können. Behandelt kann das ganze mit einer Remineralisierung beim Zahnarzt, allerdings auch nur bis zu einem gewissen Stadium. Sollte es dafür schon zu spät sein, dann führt meistens auch kein weg am gefürchteten Bohrer vorbei.

Mit dem Zahnarzt sollte dann abgesprochen werden, welche Füllung oder Einlagen in Frage kommen, um die gebohrten Löcher wieder zu verschließen.

Karies ist zwar sehr häufig, kann aber mit einer korrekt durchgeführten Prophylaxe effektiv verhindert werden. Dazu gehören eine sorgfältige Zahnpflege (regelmäßiges Zähneputzen und Mundspülungen), Fluoridierung der Zähne, regelmäßige Zahnarztbesuche und eine zahngesunde Ernährung.