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Die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung hat einen Report über die deutschen Krankenhäuser zusammengestellt. Fazit: die deutschen krankenhäuser din besser geworden aber in manchen Bereichen gibt es noch viele Mängel. Die Report hat ein ganzes Fünftel aller Krankenhausfälle aus 2007 in betracht gezogen. Etwa 3,6 Millionen Datensätze wurden berücksichtig. Alle diese Daten stammen aus etwa 1600 Krankenhäusern inganz Deutschland.

Obowohl es 2007 eine Verbesserung im Vergleich zu 2006 gab, sind besonders in dem Bereich Geburtshilfe Mängel festzustellen. So kommt es oft vor, dass zu viel Zeit verstreicht zwischen der Geburt under der Entscheidung einen Notfallkaiserschnitt durchzuführen. Mängel gibt es auch bei Hüftgelenkoperationen, denn hier wird nicht genug Antibiotika eingesetzt um gegen Infektion zu schützen.

Die Experten erwarten eine weitere Entwicklung und hoffen, dass auch die von ihnen erwähnten Mängel gelöst werden.

Zuvor hatte die EU Kommision berichtet dass es in 10% der Behandlungsfälle in der EU Behandlungsfehler gibt. Deshalb will die EU Bedingungen schaffen die es den Patienten einfacher machen gegen ärtzliche Fehler zu klagen.

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Jährlich sterben mehr Menschen an Krankenhauskeimen als an der Immunschwäche AIDS. Vor allem Infektionen mit einem resistenten Bakterium bereiten Medizinern große Sorgen, denn es verbreitet sich inzwischen nicht mehr nur in Krankenhäusern, sondern auch außerhalb von Kliniken und das mit einer hohen Geschindigkeit.

MRSA – Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus ist der Name dieses heimtükischen Bakteriums, an dem sich in den USA jährlich etwa 100.000 Menschen lebensbedrohlich infizieren. Fast 20% von ihnen sterben an dieser Infektion, die bisher mit Antibiotika noch nicht richtig behandelt werden konnte. Nach einer Untersuchung des Berliner Hygienikers Dr. Klaus-Dieter Zastrow in deutschen Krankenhäusern ist die bei 13% der im Krankenhaus verstorbenen Patienten eine Infektion die Ursache, die sie sich erst dort zugezogen haben. Auf Deutschland hochgerechnet sind dies bis zu 40.000 Tote pro Jahr.

Die hygienische Situation in zahlreichen deutschen Krankenhäusern ist nach Recherchen des ARD-Magazins „Plusminus“ mangelhaft. Viele Ärzte desinfizieren ihre Hände nicht richtig. Bei Stichproben in den allgemein zugänglichen Bereichen mehrerer Krankenhäuser war die Hälfte der Ärzte zu hoch mit Keimen belastet.

Dieses stichprobenartige Ergebnis wird von verschiedenen Untersuchungen gestützt. Professor Manfred Wolff von der Universität Witten/Herdecke kritisiert, dass viele Ärzte ihre Hände oft nicht fachgerecht desinfizieren. „Nahezu jeder zweite Arzt macht das nicht ordnungsgemäß. Und es gibt sogar Untersuchungen, die festgestellt haben, dass auf der Hand eines Arztes die Keimzahl höher war als auf einem Toilettendeckel.“

Jeder zwanzigste Patient steckt sich im Krankenhaus mit einem neuen Keim an, pro Jahr mehr als eine halbe Million. Die Folgen reichen von einer Blasenentzündung bis zur Beinamputation. 40.000 Mal im Jahr enden solche Infektionen sogar tödlich.
Die mangelhafte Krankenhaushygiene verursacht zudem horrende Kosten: Allein für die medizinische Behandlung von Patienten, die sich im Krankenhaus anstecken müssen pro Jahr 1,5 Milliarden Euro ausgegeben werden. Zusammen mit den indirekten Kosten für den Arbeitsausfall wächst die Summe sogar auf rund das Doppelte.

Eine bessere Hygiene in deutschen Krankenhäusern könnte einen erheblichen Teil dieser Kosten vermeiden. Wenn die Hygienerichtlinien überall eingehalten würden, könnten bis zu 50% der Infektionen vermieden werden, so Zastrow von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene.

Die Atmosphäre in Arztpraxen und Krankenhäusern ist für viele Menschen angsteinflößend. Die kalten und sterilen Fliesen, der Geruch von Desinfektions mitteln und ein grelles Neonlicht tragen nicht gerade zur Beruhigung bei. Ein neues Konzept aus Licht und Duft soll den Menschen die Angst vor unangenehmen Untersuchungen und Behandlungen nehmen. Das hat jetzt eine Studie der Hochschule Furtwangen belegt, die ein Projekt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) begleitet hat. Zur Beruhigung wurde Orangenblütenduft eingesetzt, weil er in dem Ruf steht, von psychisch belastenden Situationen ablenken zu können. Außerdem hörten die Patienten im Untersuchungsraum beruhigende Musik.

Dynamisches und farbiges Licht führte während der Untersuchungen in der Computer-Tomografie (CT) des Klinikums bei mehr als 70 Prozent der Patienten zu einer deutlichen Angstminderung und Beruhigung. Auch die Ablenkung durch Duft empfanden fast zwei Drittel der Patienten als „angenehm“ oder gar „sehr angenehm“. In vielen medizinischen Bereichen werden Beruhigungsmittel eingesetzt, um die Patienten zur Ruhe zu bringen. Dies könnte in Zukunft nicht mehr so häufig nötig sein, wenn vermehrt auf das „Wohlfühl-Ambiete“ mit Licht, Duft und Musik gesetzt würde. Gerade in Kinderkliniken ist es wichtig, mit fröhlichen Bildern an der Wand für eine angenehmen und persönliche Atmospäre zu sorgen, denn wer schon in jungen Jahren mit schlechten Erinnerungen an Ärzte und Krankenhäuser nach Hause geht, der wird sie später auch nur schwerer wieder ablegen können.