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2004 sind in Deutschland über 200.000 Menschen an Krebs gestorben. Jedes Jahr erkranken noch 436.500. Fast 2000 davon sind Kinder.

Als tödlichste Form der Krankheit ist bei Männern Lungenkrebs, bei Frauen Brustkrebs. Und es werden immer mehr: Allein bei Männern stieg die Zahl der Lungenkrebs-Neuerkrankungen im Vergleich zum Jahr 2002 um 5 Prozent. Eine Studie zeigt, dass Männer und Frauen durchschnittlich mit 69 Jahren erkranken, jedoch unterschiedlich spät an den Folgen der bösartigen Tumore sterben: Männer mit 71 Jahren, Frauen erst mit 75 Jahren. Die Überlebungschancen bei Krebserkrankungen hängen entscheidend vom Zeitpunkt der Erkennung ab: Gelingt es, den Tumor in seiner Anfangsphase zu diagnostizieren, beträgt die Heilungschance oftmals bis zu 100 Prozent. Haben sich dagegen schon Metastasen gebildet, sinkt die Wahrscheinlichkeit, die Krankheit zu besiegen auf fünf Prozent.

Krebserkrankungen haben oftmals mehrere Gründe. Es ist wichtig regelmäßig eine Kontrolle zu machen um eine eventuelle Erkrankung in ihrem Anfangsstadium behandeln zu können. Das muss man mit einem Arzt besprechen. Wenn sie einen Azt in Ihrer Nähe suchen können sie ein online Ärzteverzeichnis für Ihre Suche benutzen. Dennoch kann jeder das Risiko einer Erkrankung minimieren.

Kein Nikotion

Jeder zweite Raucher stirbt an den Folgen der Sucht. Allein an Lungenkrebs waren es bundesweit ewa 40.000 im Jahr 2004. Für Kettenraucher: Wer heute aufhört, senkt in fünf Jahren das Risiko einer Krebserkrankung durch Rauchen um 80 Prozent.

Weniger Alkohol

Wer viel trinkt riskiert, irgendwann an Mundhöhlen-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken. In Deutschland starben 2004 über 10.000 Menschen an diesen Formen der Krankheit. Experten empfehlen täglich nicht mehr als einem 0,3 Liter Glas Wein (bei Frauen: 0,2 Liter) oder einem 0,75 Liter Bier (bei Frauen: 0,5 Liter Bier). Zwei Tage in der Woche sollte gar kein Alkohol getrunken werden.

Viel Obst und Gemüse

Schmeckt lecker, ist gesund und vermindert das Krebsrisiko. Gesundheitsexperte Dr. Werner Seebauer empfiehlt die „fünf am Tag“-Methode. Bedeutet: Jeden Tag fünf handgroße Portionen Obst und Gemüse essen. „Die Mischung ist wichtig. Je bunter, desto besser. Wer täglich grünes, rotes, gelbes Obst und Gemüse isst, kann das Krebsrisiko senken.“

Weniger Fleisch

Pro Tag nicht mehr als 30 bis 90 Gramm Fleisch pro Tag essen. Vor allem: weniger rotes Fleisch – also Rind, Schwein, Schaf, Ziege. Besser ist Fisch. Und immer auf Bioqualität achten.

Nicht dick werden

Übergewicht ist ein Risikofaktor. Wer regelmäßig Sport treibt, sich bewegt, kann auch damit einer Krebserkrankung vorbeugen. Das „American Institute for Cancer Research“ empfiehlt mindestens eine halbe Stunde Sport pro Tag.

Raus aus der Sonne

Knapp 15.000 Menschen sind allein 2004 an Hautkrebs erkrankt, über 2.000 gestorben. Bester Schutz: Sonnenschutzcreme, nicht in der Mittagszeit bräunen und kein Solarium.

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Forscher der Universität Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie haben eine neuartige Diagnosemöglichkeit für Lungenkrebs entwickelt.

Bisher mussten bei der Früherkennung mit viel Aufwand Röntgenaufnahmen angefertigt und eine Spiegelung der Atemwege durchgeführt werden. Dies war nicht nur langwierig sondern auch eine Belastung für den Patienten. Bei der neuen Methode ist es nun ausreichend eine Viertelstunde lang in ein spezielles Gerät zu atmen, das die ausgeatmete Luft auf Luftfeuchtigkeit und Eiweißmoleküle untersucht.

Noch muss die Diagnosemethode in klinischen Studien überprüft werden, doch die Forscher sind zuversichtlich, dass in einigen Jahren ein marktreifes Testgerät bereit steht, dass Leben retten kann.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 50.000 Menschen an Lungenkrebs, der die dritthäufigste Krebsart ist. Durch die bisher schwierige Früherkennung konnten im Anfangsstudium vielfach keine Therapien begonnen werden, da die Unterscheidung zwischen entzündlichen Krankheiten und Krebserkrankungen nicht möglich war. In Zukunft werden immer mehr Menschen vom Lungenkrebs geheilt werden können, allerdings muss man Vorsorgeuntersuchungen auch wahrnehmen. Beim Darmkrebs zum Beispiel ist das große Problem, dass viele Menschen sich vor der Untersuchung scheuen und lieber russisch Roulette spielen.

Die Raucher sterben aus. Seit dem rigorosen Nikotinverbot in öffentlichen Räumen und Einrichtungen und seit Anfang des Jahres auch in Cafés, Bars und Restaurants, fallen sie immer mehr auf, die kleinen Rauchergrüppchen, wie sie sich unter Heizpilzen oder in Wärmezeltenstehen, oder in der winterlichen Berliner Kälte vor Clubs und Bars verstohlen aneinander kuscheln. Vorbei die Zeiten eines coolen an der Straßenlaterne lehnenden James Dean oder einer erotisch an der Zigarettenspitze ziehenden Marilyn Monroe. Der Raucher, das einsame Wesen, wird immer mehr auf seine Tabakabhängikeit reduziert und zusehends – und völlig zu Recht – aus seinem sozialen Kontext verbannt. Schließlich gefährdet er nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch die aller umstehenden Personen. Anlässlich dessen und zur wirksamen Reduzierung der armen Restraucher hat die WHO und die BZgA das Jahr 2008 zum „Rauchfreijahr“ auserkoren und einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem die – dann glücklichen Nichtraucher – auch noch mit Einzelpreisen von gleich mehrmals 2.500 Euro Bargeld belohnt werden.

Das reicht bei einem Packungspreis von 4 Euro dann wieder für 625 Schachteln 😉

Mehr Tipps und weiterführende Hinweise gibt es im Netz unter https://www.rauchfrei2008.de/

Mehr Gesundheitstipps gibt es auf imedo.de – dort gibt es sogar eine eigene Gruppe zum Thema „Rauchfrei 2008“.