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MikroskopKlinische Studien werden in der evidenzbasierten Medizin und klinischen Forschung erhoben und sind meistens eine zwingende Voraussetzung für die Zulassung von Medikamenten. Auch neue Therapieverfahren, Interventionen oder andere Medizinprodukte werden durch klinische Studien auf ihre Wirksamkeit hin geprüft. Ziel ist es zu testen, ob eine erfolgversprechende medizinische Behandlung am Menschen darstellengestellt werden kann. DieSicherheit und die Unversehrtheit des Studien-Teilnehmers stehen unter besonderem Schutz und klinische Studien werden nur unter sehr strengen Auflagen freigegeben. Klinische Studien werden außerdem nur in einem kontrollierten Umfeld durchgeführt.

Die Notwendigkeit ausreichend Teilnehmer für eine klinische Studie zu finden

tablette_01Damit eine klinische Studie aussagekräftige Informationen liefern kann, wird eine ausreichend große Datenmenge benötigt. Studienleiter sehen sich oftmals in der schwierigen Situation, nicht ausreichend Teilnehmer für ihre klinische Studie zu finden. Nachdem alle Anforderungen und Hürden für die Bereitstellung der Studie genommen wurden, ist es besonders frustrierend wenn die Studie an der zu geringen Teilnehmerzahl scheitert. Aus diesem Grund unternehmen Studieninstitute intensive Werbemaßnahmen für die Teilnahme an ihren klinischen Studien. Das kann von Anzeigen ich Fachpublikationen bis Werbung im öffentlichen Nahverkehr reichen.

Schwierigkeiten der Patienten, die richtige klinische Studie zu finden

Von einer Krankheit Betroffene suchen oftmals ebenfalls nach klinischen Studien, die zu ihrem Krankheitsbild passen, da sie sich hiervon den Zugang zu neue und erfolgreichen Behandlungsmethoden erhoffen. Patienten, die aus Eigeninitiative nach einer klinischen Studie suchten, trafen bei Ihrer Suche meist auf zwei Problemfelder, die nicht einfach zu lösen waren: Zum einen mussten sie innerhalb einer unübersichtlichen Vielzahl von Webseiten nach einer zu ihrem Krankheitsbild passenden klinischen Studie suchen, zum anderen mussten sie in der Lage sein, die für Mediziner und Wissenschaftler verfasste Studienbeschreibung auch zu verstehen.

Online Datenbank klinischer Studien von viomedo 

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Seit Anfang 2015 erleichtert das Berliner StartUP viomedo den Zugang für Patienten zu klinischen Studien. Die Berliner haben das erste Mal überhaupt eine umfassende Datenbank an verfügbaren klinischen Studien in Deutschland online gestellt. Patienten können hier einfach nach ihrem Krankheitsbild suchen und erhalten dann alle klinischen Studien ausgewählt, die diesem entsprechen. Des Weiteren werden die Studienbeschreibungen von viomedo in eine patientenfreundliche Sprache übersetzt, so dass auch Nicht-Mediziner diese verstehen können. Hat ein Patient eine für sich passende klinische Studie auf www.viomedo.de gefunden, dann kann er den Kontakt zum Studieninstitut herstellen lassen. Wenn keine zu seinem Krankheitsbild passende klinische Studie darunter ist, dann kann er sich von viomedo benachrichtigen lassen, sobald eine solche eingestellt wird. Der Service von viomedo ist für Patienten kostenlos.

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Eine großangelegte Studie in Norwegen, die mehr als 100.000 Frauen in den Jahren 1996 – 2001 erfasst hat, legt nun nahe, dass positive Krebsbefunde häufig zu schnell zu einer Krebsdiagnose mit der ansprechenden nachfolgenden Behandlung führen. Es wurde dazu umfangreiche Studien betrieben, die nun belegen, dass unzählige Frauen zu früh und unbegründet operiert und bestrahlt wurden. Es ist ja auch hierzulande bekannt, dass bei der Mammografie Fehler geschehen und zwar in nicht geringer Zahl, was aber bisher nicht bekannt war, dass sich kleine Tumore oft selbst zurückbilden.

Die Studienergebnisse sind im Fachblatt „Archives of Internal Medicine“ und sollen nach Aussagen der Wissenschaftler keine Zweifel an der Richtigkeit der Reihenuntersuchungen aufkommen lassen, jedoch gilt bei einer Krebstherapie zukünftig etwas mehr Augemaß an den Tag zu legen. Gesagt werden muss auch, dass zahlreiche Krebsforscher das Ergebnis der Studie zwiespältig sehen, so dass sie am besten im Zweifel mit ihrem Arzt selber sprechen und ihn auf die Ergebnisse dieser Studie aufmerksam machen. Vor einer Krebstherapie gilt es in jedem Fall, mehr als eine Meinung einzuholen.

Wer sich über dieses Thema ausführlicher Informieren möchte oder Ärzte suchen oder weiter empfehlen möchte, der ist hier richtig.

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Die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung hat einen Report über die deutschen Krankenhäuser zusammengestellt. Fazit: die deutschen krankenhäuser din besser geworden aber in manchen Bereichen gibt es noch viele Mängel. Die Report hat ein ganzes Fünftel aller Krankenhausfälle aus 2007 in betracht gezogen. Etwa 3,6 Millionen Datensätze wurden berücksichtig. Alle diese Daten stammen aus etwa 1600 Krankenhäusern inganz Deutschland.

Obowohl es 2007 eine Verbesserung im Vergleich zu 2006 gab, sind besonders in dem Bereich Geburtshilfe Mängel festzustellen. So kommt es oft vor, dass zu viel Zeit verstreicht zwischen der Geburt under der Entscheidung einen Notfallkaiserschnitt durchzuführen. Mängel gibt es auch bei Hüftgelenkoperationen, denn hier wird nicht genug Antibiotika eingesetzt um gegen Infektion zu schützen.

Die Experten erwarten eine weitere Entwicklung und hoffen, dass auch die von ihnen erwähnten Mängel gelöst werden.

Zuvor hatte die EU Kommision berichtet dass es in 10% der Behandlungsfälle in der EU Behandlungsfehler gibt. Deshalb will die EU Bedingungen schaffen die es den Patienten einfacher machen gegen ärtzliche Fehler zu klagen.

Was jeder am eigenen Leib spüren kann, hat jetzt ein Wissenschaftlerteam der Universität Münster in einer Untersuchung bestätigen können. Kalorienreiche Nahrung und fettes übermäßiges Essen schlagen nicht nur auf den Magen, sondern auch auf das Gedächtnis. Eine kalorienreduzierte Ernährung dagegen verbessert offenbar die Gedächtnisleistung bei älteren Menschen. An der Studie haben 51 gesunde Menschen zwischen 50 und 79 Jahren teilgenommen. Die Testpersonen hatten ein durchschnittlichen Mass-Index (BMI) von 28, was einem ganz leichten Übergewicht entspricht. Der Test belegte sowohl eine langfristige als auch eine kurzfristige Verbesserung der Gedächtnisleistung bei kalorienreduzierter Ernährung.

Man sagt zwar, ein leerer Bauch studiert nicht gerne, aber dieses Sprichwort stammt aus einer Zeit, als an McDonalds & CO noch nicht zu denken war. Heute geht es in Deutschland nicht mehr darum, ob ein Mensch Hunger leidet, sondern ob er sich gut und gesund ernährt oder ob er übermäßig isst.

Für mich bestätigt die Untersuchung, dass man zu keiner Zeit des Tages zu viel essen sollte, um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten. Große Portionen machen träge und denkfaul, viele Menschen klagen auch über Müdigkeit nach dem Mittagsessen, denn der Körper benötigt seine Energie zum Verdauen und nicht zum Arbeiten. Wer das nicht glauben möchte, der kann ganz einfach bei sich selber einen Test machen. Einfach ein paar Wochen lang ein Tagebuch schreiben, in dem man notiert, was man wann gegessen hat und wie jeweils das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit war. Wer sich nicht selber beschummelt, der müsste nach kurzer Zeit bestätigen, dass tagsüber kleine Portionen fit halten.