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Diese Frage stellen sich wohlmöglich viele. Die Antwort haben jetzt Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) herausgefunden: demnach sollen unter anderem der Blutzuckerspiegel sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme die Vorhersagegenauigkeit ihres Deutschen Diabetes-Risiko-Tests verbessern. Bereits 2007 wurde dieser Test entwickelt und steht im Internet zur Berechnung des Risikos für eine Erkrankung an Altersdiabetes zur Verfügung.

Anzugeben sind dabei vor allem Alter, Körpermaße und Ernährungsgewohnheiten. Durch die neuen Forschungsergebnisse wird dieser Test nun weiter spezifiziert. So soll er dann Hausärzten zur Verfügung gestellt werden und durch das Einbinden der Blutwerte wird die Fehlerquote verringert.

Derzeit könnten mit dem Test nahezu 90% aller in den nächsten 5 Jahren an Diabetes erkrankenden Patienten schon entdeckt und damit gewarnt werden. Die Quote der dabei falsch als positiv gewerteten Patienten liegt bei ungefähr 15 Prozent. In Deutschland mindestens fünf Millionen Menschen an Altersdiabetes erkrankt. Die Lebenserwartung ist bei Hochrisiko-Personen um 13 Jahre geringer ist als bei Gesunden. Gerade deshalb ist eine solche Vorsorge-Untersuchung wichtig, um rechtzeitig beispielsweise die Ernährung umzustellen.

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Forscher der Universität Leipzig und des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie haben eine neuartige Diagnosemöglichkeit für Lungenkrebs entwickelt.

Bisher mussten bei der Früherkennung mit viel Aufwand Röntgenaufnahmen angefertigt und eine Spiegelung der Atemwege durchgeführt werden. Dies war nicht nur langwierig sondern auch eine Belastung für den Patienten. Bei der neuen Methode ist es nun ausreichend eine Viertelstunde lang in ein spezielles Gerät zu atmen, das die ausgeatmete Luft auf Luftfeuchtigkeit und Eiweißmoleküle untersucht.

Noch muss die Diagnosemethode in klinischen Studien überprüft werden, doch die Forscher sind zuversichtlich, dass in einigen Jahren ein marktreifes Testgerät bereit steht, dass Leben retten kann.

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 50.000 Menschen an Lungenkrebs, der die dritthäufigste Krebsart ist. Durch die bisher schwierige Früherkennung konnten im Anfangsstudium vielfach keine Therapien begonnen werden, da die Unterscheidung zwischen entzündlichen Krankheiten und Krebserkrankungen nicht möglich war. In Zukunft werden immer mehr Menschen vom Lungenkrebs geheilt werden können, allerdings muss man Vorsorgeuntersuchungen auch wahrnehmen. Beim Darmkrebs zum Beispiel ist das große Problem, dass viele Menschen sich vor der Untersuchung scheuen und lieber russisch Roulette spielen.