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Aus einem Situationsbericht namens „Mundgesundheit“ den Zahnmediziner des Universitätsklinikums Greifswald für das Robert-Koch-Institut erstellt haben, geht hervor, dass weniger als ein Prozent der erwachsenen Deutschen ein kariesfreies Gebiss haben.

Aktuelle Studien belegen jedoch, dass drei Viertel aller Deutschen ein gutes Mundpflegeverhalten haben und auch regelmäßig einen Zahnarzt zu Kontrolluntersuchungen aufsuchen. Und wenn nötig, auch Zahnimplantate fördern. Störungen der Mundgesundheit sind vielschichtige Prozesse und haben häufig mehrere Ursachen.

Die Lebensweise ist ausschlaggebend dafür, dass ein Teil der Zähne, oftmals schon im Kindesalter geschädigt wird. Bei Erwachsenen und Senioren wurde im Jahr 2005 erstmals eine rückläufige Verbreitung von Karies und Zahnverlust verzeichnet.

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen zeigten sich dem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen in der Zahngesundheit.

Eingerissene Mundwinkel, gelbe Fingernägel, rote Augen oder rauhe Handinnenflächen. Von äußeren Anzeichen lässt sich schnell auf körperliche Beschwerden und Krankheiten schließen. Denn unser Körper sendet bei Schwierigkeiten klare Signale.

Verfärbte Zähne
Grundsätzlich erstmal kein Anlass zur Sorge. In der Regel haben Zahnverfärbungen ihre Ursache in zu viel Kaffee-, Tee- oder Tabakkonsum. Hinterfragen Sie dennoch ihre Gewohnheiten und fragen Sie sich, ob Sie häufig genug Zähne putzen und an die Zahnkontrolle denken.Dies hilft auch gegen Parodontose.

Schiefe oder schmerzende Zähne
Findet der Zahnarzt keinen eindeutigen Hinweis auf Karies oder eine Zahnfleischentzündung können Zahnschmerzen oder verschobene Zähne auch ein Anzeichen für nächtliches Knirschen sein. Das ist weit verbreitet und entsteht oft durch Stress und nervliche Belastung. Auf Ihren Zähnen finden Sich dann auch kleine Knirschspuren, die Ihr Zahnart schnell erkennt. Der Körper versucht Ihren Stress in der Nacht durch Knirschen zu kompensieren.

Rote oder gelbe Augen
Rötliche Augen können auf eine Augenentzündung hindeuten. Geplatzte Äderchen können einen Hinweis auf hohen Blutdruck geben. Wer einen zu hohen Cholesterinspiegel hat, erkennt oft einen kleinen weißen Ring um seine Iris. Kritisch wird es bei einer deutlichen Gelbfärbung des Augapfels. Dies ist häufig ein Zeichen für eine Lebererkrankung.
Dann nichts wie zum Arzt.

Krumme Schultern
Krumme nach vorn gebeugte Schultern oder ein leichter Buckel offenbaren Mängel in Ihrer Haltungsmuskulatur. Schulter- und Rückenmuskalatur sind dann in Teilen untertrainiert oder nicht ausgeglichen. Sprechen Sie mit einem Krankengymnasten über passende Übungen für einen Haltungsausgleich.

Eingerissene Mundwinkel
Wer häufig über eingerissene Mundwinkel klagt, hat evt. Vitamin- oder Mineralstoffmangel. Meist fehlen dann Eisen oder das Vitamin B12.

Summen im Ohr
Nicht jedes Summen ist gleich ein Tinnitus, dennoch sind Ohrgeräusche stets ein Zeichen, das etwas nicht stimmt. Entweder haben Sie ein Hörschaden erlitten oder aber psychische Probleme könnten Ausöser für die konstanten Summgeräusche sein. Möglich sind dabei auch Brumm- oder Pfeiftöne, Zischen, Rauschen, Knacken oder Klopfen. Kleine schmerzempfindliche Knötchen am Ohrläppchen können einen Hinweis auf Gicht sein.

Hautprobleme
Weil die Haut das größte Organ des Menschen ist, können Hinweise auf Gesundheitsprobleme ganz vielfältig sein. So kann eine blasse Haut, insbesondere im Gesicht, auf Eisen- oder Folsäuremnagel hinweisen.
Schuppige Haut kann seine Ursache in einer Schilddrüsenunterfunktion haben.

Verformte Fingernägel
Haben Sie sehr stark hervor gewölbte Nägel informieren Sie mal Ihren Arzt darüber. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von Uhrglasnägeln – ein Hinweis auf eine möglich Herz- oder Lungenerkrankung.
Ebenfalls möglich ist in diesem Zusammenhang eine chronische Darmentzündung.

Weiße Flecken
Die häufiger vorkommenden weißen Flecken auf den Fingernägeln (und manchmal auch auf den Zähnen) sind kein Anlass zu all zu großer Sorge.
Häufig fehlt es Ihnen dann einfach an bestimmten Mineralien.

Verfärbte Zunge
Die Zunge ist ein hervorragender Indikator für alle möglichen Beeinträchtigungen unseres Körpers. So deutet eine himbeerrote Zunge klar auf Scharlach hin. Aber auch Leber- und Darmerkrankungen können eine rötliche Färbung der Zunge auslösen. Eine belegte Zunge ist in erster Linie ein Zeichen für einen bakteriellen Befall im Mundraum. Häufig kommt dies bei Erkältung, Mandelentzündung aber auch bei einem fiebrigen Infekt vor. Um die Zunge sauber zu halten empfehlen Zahnärzte auch immer häufiger den Zungenschrubber – eine Art Bürste für die Zunge.

Nachdem die Krankenkassen im Bereich der Zahnmedizin immer weniger Leisten, verschlechtert sich die Zahngesudheit in Deutschland. Vorallem auch die Zahnästhetik.

Heute ist auch bei uns feststellbar, was in den USA schon lange Gang und Gebe ist: Die Zähne geben Auskunft über den sozialen Status eines Menschen. Schöne, weisse und gerade Zähne sind oftmals ein Indikator für Wohlstand und Bildung, während Zahnlücken darauf hinweisen es mit jemandem aus der Unterschicht zu tun zu haben.

Da sich aber immer weniger Menschen eine aufwendige Zahnbehandlung leisten können, kommt der Vorsorge immer mehr bedeutetung zu. Hier kann jeder, unabhängig von seinem Geldbeutel Sorge tragen, seine „Beisserchen“ möglichst lange in einem guten Zustand zu erhalten.

  1. Zähneputzen. Mindestens 3 mal am Tag. Besser aber nach jeder Mahlzeit, sowie vor und nach dem Schhlafengehen. Gründlich putzen. Gute Zahnpasta und Zahnbürste sind Pflicht
  2. Bei der Ernährung darauf achten möglichst wenig Süßes zu essen
  3. Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt. Früherkennung läßt meist kleinere Behandlungen, die nicht so aufwendig sind, zu. Keine Angst vorm Zahnarzt.

Wer sich an diese Regeln hält, der kann sich meist vor ernsthafteren Zahnproblemen schützen und spart sich die daraus resultierenden Kosten, so wie zum Beispiel beim Zahnersatz.